Mein Hobby Nr. 1:

Der Computer, das Betriebssystem Windows und Netzwerke

 

 

 

 

 

 

Mein Hobby Nr. 2:

Kochen und Essen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Der Computer, das Betriebssystem Windows und Netzwerke

 

Bits und Bytes Unterschied Arbeitsgruppe / Domäne
Peer to Peer Serverbasierte Netzwerke
User und Userverwaltung Datensicherung
Schutz durch Firewalls Die "Ultimative Firewall"
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bits und Bytes

Ein sehr großes Hobby von mir ist alles was mit Computer und Netzwerken zusammenhängt. Da liegt es natürlich nahe sich auch darüber etwas auszulassen.

 

Immer mehr kleine Firmen, aber auch Privatpersonen wollen ihre Computer vernetzen. Die Gründe weshalb sie das tun wollen sind verschieden. Im folgenden versuche ich den Aufbau eines kleinen Netzwerkes in, wie ich hoffe verständlichen Worten, rüberzubringen. Wichtig ist mir hierbei die Kirche im Dorf zu lassen und nicht hardwaremäßig zu teuer zu werden. Privatpersonen oder auch kleinere Firmen können, wollen und müssen sich so etwas auch nicht leisten. Das wichtigste ist immer so etwas wie eine Struktur reinzubringen. Man sollte sich immer überlegen was man im Endeffekt erreichen will und dieses dann umsetzen.


Gehen wir zuerst an das Grundlegende:

 

 

Einführung:
Unterschied Arbeitsgruppe / Domäne

 

Eine Arbeitsgruppe ist eine Gruppe mehrerer Rechner, egal ob via "Cross-over-Kabel" oder Hub/Switch/Router-Verbindung. Die Verbindung kann dabei auch mittels ISDN/DSL hergestellt werden. Dazu ist KEIN Server notwendig. Diese Art von Netzwerk wird auch häufig als Peer-to-Peer-Netzwerk konzipiert. Es gibt innerhalb eines Peer-to-Peer-Netzwerkes manchmal auch einen Rechner der als Server bezeichnet wird. Es handelt sich dabei allerdings nur um einen Arbeitsgruppenrechner der als Sammelpunkt für Daten oder ein bestimmtes Programm das von allen genutzt wird. Ein sogenanntes NAS bietet sich auch hervorragend an.

 

Eine Domäne ist ebenfalls eine Gruppe von mehreren Rechnern, wobei hier dringend mindestens ein DC (Domain Controller) erforderlich ist. Der Vorteil und Unterschied für den Netzwerkverantwortlichen ist nun: Eine Arbeitsgruppe ist sehr schwer zu administrieren, da bei jedem Rechner jeder User der Zugriff haben soll extra eingetragen werden muss. Kommt es zur Passwortänderung auf einem Rechner, muss man das auch auf allen anderen Rechnern, an denen der User sich anmelden will oder mit dem er sich verbinden muss, durchführen. Das bedeutet als Beispiel konkret, wenn man 10 Rechner hat und 10 User die sich jeweils an allen 10 Rechnern anmelden wollen, dass insgesamt 100 Passwörter eingetragen werden müssen. Es ist ganz klar: da kommt Freude auf!

 

Des weiteren besteht nicht die Möglichkeit das Userprofil zentral zu speichern. Folglich kann man auch keine "wandernden Nutzer" einrichten. Ein wandernder Nutzer ist ein User der sich an jedem beliebigen Rechner im Netz anmelden kann und an jedem Rechner Zugriff auf SEINE Daten und SEINEN Desktop hat. Die Druckerkonfiguration muss in einer Arbeitsgruppe ebenfalls auf jedem Rechner einzeln durchgeführt werden. Dies ist bei einer Domäne anders. Zentrale Userverwaltung, Servergespeichertes Userprofil, soll heißen, egal an welchem Rechner sich der User anmeldet, er hat immer seinen eigenen Desktop. Zentrale Druckerverwaltung, wichtig bei Treiberänderung und so weiter. Gruppenrichtlinien inklusive zentraler Softwareverteilung, zentraler Datenpfad, welchen man nur auf einem Server verwalten muss, dies ist bei Arbeitsgruppen immer schwer zu händeln, da alle Rechner am Netz bzw. angeschaltet sein müssen, die Daten bereithalten..

 

 

 

Als Grundzüge von Peer-to-Peer-Netzwerken gilt:

In einem Peer-to-Peer-Netzwerk ist jeder beteiligte Computer sowohl Server als auch Client. Das heißt, jeder Computer stellt den anderen Teilnehmern seiner Arbeitsgruppe Ressourcen zur Verfügung und hat selber Zugriff zu den Ressourcen, die auf den anderen Rechnern freigegeben wurden. Es gibt keinen "dedizierten Server", das heißt es gibt also keinen Rechner, der nicht für Anwendungsprogramme genutzt würde und es gibt in der Regel auch keinen Netzwerk-Verwalter. Welche Ressourcen freigegeben werden, das bestimmt im Grunde jeder Netzteilnehmer an seinem eigenen PC.

Die bekanntesten Betriebssysteme für Peer-to-Peer-Netzwerke sind zur Zeit Windows 10 oder die APPLE-Betriebssysteme. In letzter Zeit kommt auch LINUX häufiger zum Einsatz. Man sagt, dass bis zu einem Umfang von zehn Stationen ein Peer-to-Peer-Netzwerk sinnvoll ist bzw. machbar ist. Wenn es darüber hinausgeht, dann treten die Nachteile von Peer-to-Peer-Netzen gar zu deutlich in Erscheinung.


Nachteile von Peer-to-Peer-Netzwerken:

In Peer-to-Peer-Netzwerken passiert es leicht, dass Dokumente in unterschiedlichen Versionen auf den unterschiedlichen Rechnern vertreten sind. Eine konsistente Versionenverwaltung für Dokumente ist schwierig. Jeder Netz-Teilnehmer verwaltet seinen eigenen PC und ist somit auch für die Datensicherung zuständig. Je nach Temperament und Gusto werden die Netz-Teilnehmer unterschiedlich zuverlässig diese Aufgaben verrichten. Dasselbe gilt auch für die Sicherung der Daten gegen unerwünschte Zugriffe. Der Zugriff auf Verzeichnisse oder Laufwerke kann durch ein Passwort geschützt werden. Dass ein Passwort auch wirklich vergeben wird, liegt in der Verantwortung der Einzelnen.

 

 

Serverbasierte Netzwerke

In einem serverbasierten Netzwerk werden die Daten auf einem zentralen Server gehalten. Es handelt sich hierbei immer um einen so genannten "dedizierten Server". Das ist ein Rechner, auf dem keine Anwendungsprogramme laufen, sondern nur die Server- Software.

Vorteile von serverbasierten Netzwerken:
In einem Peer-to-Peer-Netz liegt die Verantwortung für die regelmäßig anstehenden Datensicherungen in den Händen von jedem einzelnen Nutzer. Bei einem serverbasierten Netzwerk kümmert sich demgegenüber eine Fachkraft, der Netzwerk-Verwalter oder ein Beauftragter, um diese Aufgaben. Die Datensicherungen müssen nur noch an einem Rechner, dem zentralen Server, durchgeführt werden.


Da die gemeinsam genutzten Daten auf einem zentralen Server gespeichert sind, kann man voraussetzen, dass die Daten leichter zu finden sind. Außerdem lassen sich zentral gespeicherte Daten leichter pflegen. Ein serverbasiertes Netzwerk bietet Vorteile beim Thema Datensicherheit. Man hat die Möglichkeit, eine Sicherheitsstrategie zu entwickeln. Es wird genau festgelegt, wer auf welche Daten welche Zugriffsmöglichkeiten hat. In einem serverbasierten Netzwerk ist doppelte Datenhaltung möglich. Bei einem Fehler im primären Datenspeicherbereich kann auf eine Sicherungskopie zurückgegriffen werden. Da es für die Überwachung und Verwaltung von serverbasierten Netzwerken zuverlässige Dienstprogramme gibt, kann das Netzwerk Tausende von Nutzer unterstützen. Ein Peer-to- Peer-Netzwerk wird demgegenüber, bei einer Zahl von mehr als 10 Nutzern, unübersichtlich. Es gibt allerdings Mischformen. Es ist durchaus möglich, in einem serverbasierten Netzwerk einige Computer zusätzlich zu einem Peer-to-Peer-Netz zusammenzuschließen, wobei auch diese Netze die bereits vorhandene Verkabelung nutzen.

 

 

User und Userverwaltung

Grundsätzlich ist die Abkehr von einem Peer-to-Peer-Netzwerk und der Wechsel hin zu einer Domäne eine einschneidende Angelegenheit. Es erfordert eine gewisse Disziplin, aber es bringt für alle Seiten Sicherheitsvorteile. Ein sehr wichtiges Merkmal der Domäne ist, dass der Login nur mittels Passwort gestattet sein soll. Die Notwendigkeit ist vor allem in kleinen Netzwerken den Usern oft nur schwer zu vermitteln. Oft wird in Peer-to-Peer-Netzwerken praktisch nur mit einem Account - nämlich dem Administrator-Account -, gearbeitet. Das geschieht häufig aus Unwissenheit. Der Sicherheitsgewinn, der allein durch die Trennung des Administrator-Accounts und des "Arbeits-Accounts" erreicht wird, ist - ohne dass es etwas kostet -, immens.

 

 

Datensicherung

An die Verfügbarkeit der auf der Festplatte des Servers gespeicherten Daten müssen hohe Anforderungen gestellt werden, da in der Regel viele Benutzer auf diese Daten zugreifen. Mit einer regelmäßigen Datensicherung muss erreicht werden, dass alle Daten der Server- Festplatte, die z. B. nicht älter als ein Tag sind, rekonstruiert werden können. Ein mögliches Datensicherungskonzept wäre, täglich inkrementell (d. h. alle veränderten Dateien) zu sichern und einmal wöchentlich oder monatlich eine Komplettsicherung vorzunehmen. Dabei sollte mindestens das Drei-Generationen-Prinzip (es werden drei aufeinander folgende Datensicherungen erzeugt, bevor die erste überschrieben wird) eingehalten werden. Eine erfolgte Datensicherung ist unbedingt zu dokumentieren. Mindestens muss die (möglichst sprechende) Bezeichnung des Datenträgers, das Datum der Datensicherung und die Art der Sicherung (inkrementell/komplett) festgehalten werden.
Ergänzende Kontrollfragen die man sich stellen muss:

  • Sind alle Daten der Festplatte des Servers möglichst aktuell gesichert?
     
  • Wird der Datensicherungsvorgang dokumentiert?
     
  • Verläuft der Datensicherungsvorgang konform zu einem (hoffentlich) vorhandenen Datensicherungskonzept?

     

 

Schutz durch Firewalls

Eine Firewall ist eine Absperrvorrichtungen, die am Übergang von einem lokalen Netz (LAN) zu einem Weitverkehrsnetz (WAN), auch kurz Internet oder WWW, eingesetzt wird. Es handelt sich bei einer Firewall nicht um eine starre Absperrung des Computers nach aussen oder nach innen. Firewalls analysieren Datenströme und reagieren je nach Situation. Firewalls sind im Grunde also kein Programm, sondern ein Konzept. Es wird lediglich reguliert welche Datenströme ins eigene Netzwerk gelangen dürfen, bzw. abgeblockt werden und welche Datenströme ungehindert das eigene Netz verlassen dürfen, respektive abgeblockt werden.

In ihrer einfachsten Form sind Firewalls Software-Zusätze zu Routern. Router sind Geräte, die für die Weiterleitung von Datenpaketen durch Netzwerke zuständig sind. Man kann auf einem Router Regeln festlegen, die besagen, dass Pakete von oder zu Rechnern mit bestimmten IP-Adressen nicht weitergeleitet werden sollen. Geräte dieser Art werden mittlerweile sehr häufig beim Abschluss eines DSL-Vertrages als Zugabe mitgeliefert. Für den privaten Gebrauch, bzw. in kleinen Firmennetzwerken, sind diese Geräte in der Regel vollkommen ausreichend. Bessere Effekte für die Sicherheit werden erzielt, wenn zusätzlich auf einem so genannten Gateway zusätzlich Proxy-Server eingerichtet werden. Die Proxy- Server können weitere Filter-Funktionen übernehmen. Wenn eine Firewall installiert werden muss, reicht es im allgemeinen nicht, ein vorgefertigtes Produkt zu kaufen und zu installieren. Sicherheitsexperten empfehlen, die vorliegende Situation zu analysieren und nach maßgeschneiderten Lösungen zu suchen. Wer eine Firewall betreut, muss sich ständig auf dem laufenden halten. Wenn neue Sicherheitslücken bekannt werden, muss unter Umständen die Sicherheitsstrategie neu festgelegt werden.

Das wichtigste ist es zunächst den PC sicher zu konfigurieren. Das kann im Vorfeld vollkommen ohne Personal-Firewall und ohne Zusatzgeräte bzw. Software geschehen. Gerade die vielfach beworbenen Firewalls und "Internet-Security-Sorglospakete", egal von welchem Hersteller, sind nach meiner Ansicht mit großer Vorsicht zu genießen. Diese Programme greifen sehr tief ins System ein und bringen nach meiner Ansicht dabei mehr Ärger als Nutzen. Besser ist es, nach meiner Ansicht, den PC sicher zu konfigurieren.  

Zunächst zu einem Einzelplatz-PC mit direkter Internet-Anbindung via Modem oder ADSL:

Eingehende Verbindungen verhindert man sehr effektiv, indem man alle Dienste die nicht unbedingt gebraucht werden an den Internet-Schnittstellen abschaltet. Dies kann manuell geschehen oder viel komfortabler mittels eines speziellen Tools.

Um näheres zu erfahren surfen Sie einfach mal hier vorbei: http://www.dingens.org/

Werden besondere Dienste gebraucht, z. B. FTP-Server, kann man diese gezielt öffnen. In diesem Fall ist auf ständige Aktualität der Server-Software zu achten. Es sind ständig die neuesten Updates einzuspielen, da dadurch in der Regel eventuelle Sicherheitslücken geschlossen werden.

Auf diese Weise kann man zwar das Risiko eines Einbruchs minimieren, jedoch nie ganz ausschalten. Ausgehende Verbindungen sind wesentlich schwerer zu verhindern, da so genannte Malware immer wieder neue Tricks nutzt um Firewalls zu umgehen. Als Malware bezeichnet man Programme die eine durchaus nützliche Funktion aufweisen, aber im Hintergrund den Rechner ausspionieren und diese Daten nach außen senden oder die beim surfen den User immer wieder auf bestimmte Webseiten "entführen". Man spricht im letzteren Fall von "Browser-Hijacking". Der sicherste Weg das zu verhindern ist natürlich Malware erst gar nicht zu installieren bzw. zur Anwendung zu bringen. Das erreicht man durch umsichtiges Verhalten und nicht jedes interessante Programm aus dem Internet zu laden und zu installieren, auch wenn es noch so nützlich erscheint.

Eine Grundregel lautet daher: Führen Sie keine dubiosen Mailanhänge aus und installieren Sie keine Software aus unseriösen Quellen. Bei mehr als einem Rechner ist der Einsatz eines Hardware-Routers mit integrierter Firewall ratsam. Zum Beispiel die oben schon erwähnten Zugaben des Providers. Ein solcher Router hat zwei Vorteile: Es ist kein Abschalten von Diensten auf dem LAN-Netzwerk notwendig und es kann kein Code auf dem Router ausgeführt werden. Dazu sind diese Geräte technisch nicht in der Lage. Allerdings erkennt er keine ausgehenden Verbindungen. Aber nicht jede ausgehende Verbindung ist gleich negativ zu bewerten. Die meisten Programme wollen sich ohnehin nur auf dem neuesten Stand halten und "telefonieren nur nach Hause" um nach Updates zu suchen. Im Grunde also eine nützliche Funktion.  Wer das nicht will sollte diese Funktion im jeweiligen Programm selbst abschalten. Falls das Programm diese Funktion nicht hat, sollte man sich lieber Gedanken machen ob man das Programm überhaupt installieren sollte.

 

Das Betriebsystem ist auch ständig auf den neuesten Stand zu bringen und auch zu halten. Es ist zu überlegen ob es nicht ratsam wäre die automatische Windows-Update-Funktion zu aktivieren. Des weiteren ist es notwendig, dass der Benutzer nicht unter dem Administrator-Account arbeitet, sondern unter einem Benutzer-Account mit möglichst wenig Rechten.

Der Grund:
Sollten trotz aller Vorsicht Schadprogramme auf den Rechner und zur Ausführung gelangen, dann laufen diese nicht mit Administratorrechten, sondern nur mit den entsprechenden Benutzerrechten und der Schaden ist in der Regel geringer. Häufig kann sich das Programm erst gar nicht installieren und bleibt somit wirkungslos.

 

Ein ganz wichtiges Programm sollte allerdings JEDER auf seiner Festplatte haben. Es ist der ultimative Schutz vor Viren, Trojanern und sonstigen Schadprogrammen. Ich benutze dieses Programm schon seit Jahren und bin bisher gut damit gefahren. Das Beste daran: Das Programm ist Freeware. Der Name des Programms: Brain.exe. Das Programm ist übrigens auf allen Computern und auf jeder Hardware lauffähig. In diesem Sinne: "Happy Computing"!

 

 

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Die "Ultimative Firewall"

 

Und es gibt sie doch, die absolut sichere Firewall!



Der wohlbekannte Seitenschneider




Installationsanleitung

Um die beste Wirkung zu erzielen, installieren Sie die Firewall zwischen dem Computer-Gehäuse und der Steckdose. Setzen Sie den Schnabel der Firewall quer über das Stromkabel an, und drücken Sie die beiden Hebel fest zusammen. Achtung: Unbedingt Gummihandschuhe während der Installation der Firewall anlegen, oder delegieren Sie die Aufgabe an einen Junior System Manager! Wenn die Firewall korrekt installiert ist, erlöschen sämtliche Leuchtdioden, und die Ventilatoren werden leise. Das lässt darauf schließen, dass sich das Computer-System in einem sicheren Zustand befindet.

Etwas weniger restriktiv, aber auch weniger sicher ist nachfolgende Installationsmethode.

Falls Sie nur Internet- oder Netzwerk-Verbindungen absichern wollen, installieren Sie die Firewall zwischen der Netzwerkkarte (oder dem Modem) und der Buchse in der Wand. Setzen Sie den Schnabel der Firewall quer über das Netzwerk- oder Telefonkabel an, und drücken Sie die beiden Hebel fest zusammen. Anschließend sollte ein Pingversuch auf eine bekannte Netzwerkadresse, vorzugsweise die Ihres Internet-Providers, vorgenommen werden. Sobald der Pingversuch auf Ihren Internet-Provider fehlschlägt bzw. mit einem Timeout endet oder im LAN der Netzwerk-Administrator anruft, um Sie zu informieren, dass er die Verbindung zu Ihnen verloren hat, dann ist die Firewall ordnungsgemäß installiert.

Sie halten das jetzt für starken Tobak? Ist es aber nicht. Nur bei der ersten Installationsart sind Sie absolut sicher. Bei der zweiten sind Sie nur gegen Angriffe aus dem Internet oder aus dem LAN geschützt. Um auch gegen den Rest der Angriffe geschützt zu sein, müssten Sie auch das Diskettenlaufwerk und CD-ROM-Laufwerke abklemmen. Falls USB-Schnittstellen bzw. Bluetooth- oder Infrarotschnittstellen vorhanden sind, müssen auch diese deaktiviert werden. Ferner muss der PC in einem abschließbaren Raum stehen, zu dem nur Sie den Schlüssel haben. Das Zimmer muss außerdem immer abgeschlossen sein wenn Sie nicht am Computer sitzen. Erst dann sind Sie fast sicher.

Klar, dass auf diese Weise keine zeitgemäße Kommunikation mehr möglich ist. Was bleibt ist eben ein Kompromiss zwischen Bedrohung und Sicherheit. Auf welche Seite Sie das Pendel mehr ausschlagen lassen wollen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass Ihnen im Bewusstsein bleibt, dass Sie eben nicht absolut auf der sicheren Seite sind wenn Sie eine Personal-Firewall, zum Beispiel die "Rundum-Sorglos-Pakete" von diverse Herstellern, installiert haben. Treffen Sie daher geeignete Maßnahmen um Ihre Daten zu sichern, um im Falle einer Neuinstallation nicht plötzlich vor einem Desaster zu stehen. Ein Image der Systempartition nach einer Neuinstallation ist schon ein sehr guter Schritt um einiges zu erleichtern und einer immer möglichen Infektion einen Teil des Schreckens zu nehmen. Machen Sie sich auch Gedanken wie Sie Ihre Daten sicher aufbewahren. Auf alle Fälle sollten Sie die Daten auf mindestens 2 getrennten Medien sichern. DVD's oder mobile Festplatten sind nur 2 mögliche Alternativen. Welcher Form von Sicherung Sie den Vorzug geben, hängt in der Hauptsache von der Menge der Daten ab die Sie sichern wollen.

Wichtig ist nur, dass Sie die Daten sichern!



 

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Mein Hobby Nr. 2:

Kochen und Essen

Leckere Rezepte bunt gemischt

 

Zu den Fischrezepten


Eines meiner Hobbys ist auf jeden Fall kochen. Nicht dass ich jetzt behaupten würde dass ich das gut kann, - nein - das nicht. Aber manchmal gelingt mir etwas das gut schmeckt. Das freut mich dann natürlich und spornt mich zu weiteren Experimenten an. Teilweise sehr zum Leidwesen meiner Familie, die natürlich unter den misslungenen Experimenten zu leiden hat. Als Ausgleich darf sie sich an den gelungenen Experimenten laben. Ein paar meiner zum Teil schon ausgiebig getesteten Rezepte finden Sie auf den entsprechenden Rezeptseiten.


Bayrischer Rettichsalat
Semmelknödel mit Pfifferlingen
Leberwurst auf Brot
Überbackene Zucchini mit Schafskäse
Zucchinigemüse
Karotten, so wie ich sie mag
Lammkotelett
Oryctolagus cuniculus f. domestica à l' alsacienne
Ziegenkäse mit Honig und Rosmarin
Hähnchenkeulen provencal
Hähnchenkeulen mit Rosmarinkartoffeln

 

Zu den saarl�ndischen Rezepten






Bayrischer Rettichsalat

1 großer weiße Rettich
1 roter säuerlicher Apfel
2 EL Creme fraiche oder Sauerrahm
1 EL Zitronensaft
2 EL Essig
Etwas Zucker, Salz, Weißer Pfeffer
Frischer Dill (2-3 Stängel), notfalls getrockneter Dill

Zubereitung:

Rettiche schälen, mit dem Gurkenhobel in feine Scheiben schneiden. Mit reichlich Salz bestreuen und gut 15 Minuten ziehen lassen.
Apfel waschen, mit Schale ebenfalls in feine Scheiben hobeln.

Dill waschen und ganz fein schneiden.

Rettiche jetzt mit den Händen ganz fest ausdrücken und in eine zweite Schüssel geben. Mit den Apfelscheiben mischen.

Aus Creme fraiche, eventuell etwas Salz, reichlich weißem Pfeffer, Zitronensaft, Zucker und Essig eine Marinade nach eigenem Geschmack mischen und über den Rettichsalat gießen. Dill darüber streuen und zugedeckt mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Tipp:
Wenn man den Salat nicht als Beilage, sondern als Abendessen servieren möchte, kann man ohne weiteres seine Lieblingssalami oder gekochten Schinken klein geschnitten darunter mischen und hat so ein pikantes Abendessen, vielleicht zu einem Glas Bier und frischen Brezeln oder Bauernbrot.

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Semmelknödel mit Pfifferlingen

Rezept für die Knödel

325 g altbackene Brötchen
225 g durchwachsener Speck
60 g Butterschmalz
100 g Zwiebeln; gewürfelt
250 ml Milch
1 Bund Petersilie
100 g Mehl
2 Eier; anpassen
Koriander gemahlen, Pfeffer aus der Mühle, Muskat frisch gerieben, Salz


Brötchen in kleine Würfel schneiden, wenn nötig im Backofen bei 100� C noch etwas trocknen. Speck fein würfeln, im Schmalz auslassen. Zwiebeln würfeln, hinzufügen, rühren bis sie leicht bräunen. Abgekühlt zu den Brötchen geben.

Petersilie hacken, mit den restlichen Zutaten zur lauwarmen Milch geben. Mit den Gewürzen herzhaft abschmecken. Alles unter die Brötchenmasse mengen und etwas ruhen lassen.

Ca. Acht Knödel formen. In einem weiten Topf mit siedenden Salzwasser geben, zwölf Minuten gar ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausheben.

Zubereitung der Pilze:

Pfifferlinge (Gewicht weiß ich nicht, ich nehme so pro Person zwei Hand voll - nebenbei bemerkt ich hab große Pratzen).
Speck, den gewürfelten ca. 100 Gramm
1 Zwiebel gehackt (nicht zu fein schneiden)
Creme fraiche, Kräuter-Creme-fraiche oder saure Sahne,
1 Glas Weißwein oder etwas Suppenbrühe (aus dem Glas), beides ist gut. Probiert es einfach beides aus.
Wenn man Knobi mag und, je nach Geschmack ein oder zwei Knoblauchzehen.
Frische Petersilie (wenn man Kräuter-Creme-fraiche nimmt braucht man keine Petersilie und auch kein Knobi, ist ja beides schon drin).

PS. Ich habe es auch schon mit frischen Champignons probiert, auch nicht übel. Wie man sieht kann man das Rezept ganz schön variieren.

Die Zubereitung!

Pfifferlinge putzen (BLOSS NICHT WASCHEN!!), nur abbürsten.
Zwiebel und Speck in ca. 40 gr. Butter anbraten
Die Pfifferlinge dazugeben, kurz mit anbraten, dann mit einem Glas Weißwein oder Brühe ablöschen.
Etwas köcheln lassen, dann die Sahne oder Creme-fraiche dazu geben aber nicht mehr kochen lassen.
Die feingehackte Petersilie dazugeben umrühren, eventuell salzen (bitte keinen Pfeffer dazu geben, die Pfifferlinge schmecken auch so schon nach Pfeffer, drum heiße sie ja so :-) ).

Die in der Zwischenzeit hoffentlich fertigen Knödel (man kann auch ganz breite Fettuccini oder Spätzle nehmen) in den Teller, die Pilze drüber.

 


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Leberwurst auf Brot

1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
150 g grobe Leberwurst, z.B. Pfälzer
1 EL Gänseschmalz
2 EL Petersilie

Die Zwiebel klein hacken und Knoblauchzehen eher grob hacken.
In einem Pfännchen das Schmalz erhitzen, darin die Zwiebel glasig dünsten. Dann den Knoblauch dazupressen und kurz weiter dünsten.
Mit einer Gabel die Leberwurst dazumischen und fertig ist das Gericht.
Diese Masse streicht man auf vorher geröstete Graubrotscheiben, pfeffert sie etwas und garniert sie mit Petersilie.


Tipp:
Eignet sich gut als Appetithäppchen zu Bier und Wein.
Allerdings haut das Teil ganz schön auf die Figur!!!
 

 

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Überbackene Zucchini mit Schafskäse

Zutaten für Portionen
4 Zucchini
1 Zwiebel(n)
1 TL Butter
1 EL Oregano, frisch gehackt oder notfalls getrocknet
Salz und Pfeffer
1-2 Zehe/n Knoblauch, je nach Gusto

200 gr. Hackfleisch oder als fleischlose Variante 1-2 Scheibe/n Toastbrot (austesten wie es Ihnen am besten schmeckt)
200 g Schafskäse
1 EL Crème fraiche

Zubereitung
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Zucchini putzen, waschen, längs halbieren und aushöhlen.

Zwiebel abziehen, fein würfeln. In Butter mit Oregano anschwitzen. Das Fruchtfleisch der Zucchini zugeben, salzen. Ofen auf 175 Grad vorheizen. Knoblauchzehe abziehen, pressen. Toastbrot entrinden, fein würfeln. Käse grob zerkrümeln. Creme fraiche mit Käse, Knoblauch, Zucchinimasse und Brot vermengen, pfeffern, in die Zucchinihälften füllen. 20-25 Minuten goldgelb überbacken.
 

 

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Zucchinigemüse

1 Feingehackte Zwiebel und
1 Feingehackte Knoblauchzehe

in etwas Butter andünsten
Zucchini kurz mit anbraten und mit Pfeffer, Salz und etwas gekörnter Brühe (vorzugsweise Hühnerbrühe) würzen.
Etwas Weiswein 1Becher Sahne oder Creme fraiche hinzufugen und gar dünsten.
1 Ecke Schmelzkäse schmelzen lassen und gehackten Dill unterrühren, evtl. mit etwas Streuwürze abschmecken und mit Speisestärke andicken.

Schmeckt lecker zu neuen Pellkartöffelchen und Kurzgebratenem Fleisch

 

oder mal ganz anders

in dicke Scheiben schneiden, in Mehl wenden und dann in heißem Olivenöl kurz Braunbraten. Gut abtropfen lassen, leicht salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Zusammen mit frischem Weisbrot, Ciabatta oder Fladenbrot.
 


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Karotten, so wie ich sie mag

4 große Karotten in Scheiben oder in Stifte (Julienne) schneiden. 1 Schalotte sehr fein schneiden. Ca 30 - 40 gr. Butter in einen Topf geben und die Schalotten glasig dünsten. Die Karotten dazugeben und ca. 15 Min. bei kleiner Flamme dünsten. Als Variation kann man auch einen Schuss Wei�wein dazugeben.

 

 

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Lammkotelett

Seit einigen Jahren haben Schafe in Deutschlands Küchen Einzug gehalten. Genauer gesagt: Lammfleisch wird immer beliebter. Vor allem der Urlaub in Mittelmeerländern hat viele auf den Lamm-Geschmack gebracht. Und weil zahlreiche Türken und Nordafrikaner in Deutschland leben, ist mit der gestiegenen Nachfrage nach Lammfleisch auch zunehmend das entsprechende Angebot vorhanden.

Das ist erfreulich, denn Lammgerichte zählen zu den schmackhaftesten Fleischgerichten - vorausgesetzt, es handelt sich bei dem, was unter "Lamm" angeboten wird, tatsächlich um das Fleisch junger Tiere aus artgerechter Haltung. Faustregel: Das Tier sollte möglichst zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat den Gang zum Metzger angetreten haben. Doch selbst wenn das junge Schaf erst unmittelbar vor seinem ersten Geburtstag dahinscheidet, darf es noch als Lamm bezeichnet werden.

Meist haben Lammkoteletts noch die Fettschicht, die den Rücken bedeckt. Ob die vor oder erst nach dem Braten entfernt wird, ist Ansichtssache. Saftiger bleibt das Fleisch mit dem Fett. Ob das Fett vor dem Essen dann entfernt wird, soll jeder für sich selbst entscheiden. Ein dickes Kotelett braucht insgesamt etwa drei Minuten Bratzeit auf jeder Seite. Bis sich die Bratroutine eingestellt hat, ist es durchaus hilfreich, einen Kurzzeitwecker zur Hilfe zu nehmen (auf sechs Minuten einstellen). Die Hitze sollte so gewählt werden, dass das Fleisch weder verbrennt noch dünstet. Das verlangt ein bisschen Aufmerksamkeit und Kenntnis des eigenen Herdes. Es hat sich bewährt, das Fleisch zuerst auf jeder Seite bei etwas größerer Hitze anzubraten und danach die Hitze deutlich zu reduzieren. Die letzte Bratphase ist praktisch nur noch ein Nachgaren bei geringer Temperatur.

Das Fleisch beim Wenden oder Herausnehmen bitte nicht mit einer Gabel anstechen, weil dann der schöne Fleischsaft herausläuft. Ein Pfannenwender eignet sich hier weit besser. Gebratenes Fleisch gewinnt sehr an Qualität, wenn man es nur knapp rosa brät, aus der Pfanne nimmt, auf einen vorgewärmten Teller legt, alles schön mit Alufolie abdeckt und das Fleisch dann ein paar Minuten in Ruhe lässt. Diese Ruhezeit macht das Fleisch zarter und saftiger. Stellt man den Teller mit den gebratenen Koteletts in einen leicht vorgewärmten Ofen (nicht zu heiß, 50-70 Grad genügen), bleibt es schön warm und der Saft verteilt sich. Die Lammkoteletts sollten außen braun und innen noch rosa und sehr saftig sein. Erst bei Tisch salzen.

 

 

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Lammkoteletts provencalisch:

Die Koteletts mit Zitronensaft einreiben und pfeffern, dann in Olivenöl von beiden Seiten kurz anbraten und erst später salzen. Knoblauchscheibchen, Rosmarin, einige dünne Scheiben einer unbehandelten Zitrone dazu und noch etwa 8 bis 10 Minuten bei sehr geringer Hitze gar ziehen lassen. Wer mag, gibt auch ein paar zerschnittene getrocknete oder frische Tomaten und schwarze Oliven in die Pfanne, das verstärkt die provençalische Note. Um den Geschmack zu verstärken kann man die Koteletts auch mit der Marinade in Frischhaltefolie einwickeln und ca. 3 Stunden ziehen lassen. Tipp: Zitronenthymian kann Rosmarin ergänzen oder sogar ersetzen. Am besten ausprobieren.

Zum grillen eignet sich auch sehr gut die Zubereitung auf türkische Art

Zutaten:

12 Lammkoteletts mit Knochen
8 EL Öl
6 Knoblauchzehen
1 EL Thymian gehackt
1 EL Rosmarin

Zubereitung:

Knochen der Optik wegen blank mit Messer abschaben. Öl mit Rosmarien und Thymian sowie zerdrückten Knoblauch mischen.

Mit dieser Marinade Koteletts bestreichen, in Frischhaltefolie einschlagen und ca. 3 Std. im Kühlschrank ziehen lassen. Danach Fleisch mit Salz & Pfeffer würzen und ca. 2 Minuten pro Seite grillen. Fertig!

Man kann, je nach Geschmack vor dem Servieren die gegrillten Koteletts dünn mit Dijon-Senf bestreichen und mit frisch gehackten Kräutern bestreuen!
 


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Oryctolagus cuniculus f. domestica à l' alsacienne
(nach Fischer, persönliche Mitteilung)

Das Rezept habe ich aus der Doktorarbeit in Biologie meiner Schwester, Dr. Stephanie Ruf entnommen. Was das Rezept in der Doktorarbeit zu suchen hat, dürft ihr Sie selbst fragen. Sie freut sich sicher über euren Anruf.
Material:

1Oryctolagus cuniculus f. domestica, in ca. 6-7 Stücke zerteilt


- in Essig homogenisierte Samen von Sinapis alba
- NaCl, unreife getrocknete Beeren von Piper nigrum, grob gemahlen
- 3 gestauchte Sprossachsen von Allium ascalonicum, geviertelt
- 1-2 Sprossachsen von Allium porrum, in Ringe geschnitten
- 2-3 Wurzeln von Daucus carota, in Streifen geschnitten
- ca. 600 ml vergorener Saft aus Früchten von Vitis vinifera sativa (die Sorte Riesling, trocken ausgebaut, eignet sich sehr gut)
- ca. 600 ml Sauerrahm
Durchführung:

- die Stücke von Oryctolagus cuniculus f. domestica leicht
hitzedenaturieren
- diese dann mit dem Homogenat aus Sinapis alba großzügig
bestreichen
- nochmals 5 Minuten hitzedenaturieren
- den vergorenen Saft von Vitis vinifera sativa mit Sauerrahm im
Verhältnis 1:1 mischen und zu dem Oryctolagus cuniculus f.
domestica geben
- Allium ascalonicum, Allium porrum, Daucus carota zufügen
- 30 Minuten in einem offenen Gefäß bei ca. 200-220 �C inkubieren,
dann das Gefäß abdecken und weitere 60 min. bei 200 �C inkubieren.

 

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Ziegenkäse mit Honig und Rosmarin

Ciabattabrot oder Toastbrot goldbraun antoasten. Das Brot mit etwas Honig bestreichen. Ziegenkäse darauf (Ich nehme immer den mit der weißen Rinde). Etwas Rosmarin darauf und im Backofen mit Oberhitze überbacken. Es geht auch mit der Grillfunktion. Dazu einen gemischten Salat, Wei�wein oder ein kühles Weizen. Halt je nach Jahreszeit und Geschmack :-))
 

 

 

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Hähnchenkeulen provencale

Zutaten: 
4 Hähnchenkeulen
40 g getrocknete Tomaten
100 ml Trockener Weißwein
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 gelbe und 1 rote Paprika
40 g Schwarze Oliven (ca. 15 Stück)
2 EL Zitronensaft
1 EL Tomatenmark
3 EL Olivenöl
Kräuter der Provence (getrocknet oder tiefgefroren)
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
Die Hähnchenkeulen mit etwas Olivenöl bestreichen, salzen und pfeffern und mit Kräutern der Provence bestreuen. Anschließend die Keulen in einer Pfanne mit dem Olivenöl rundherum knusprig anbraten.

Dann die kleingeschnittene Zwiebel, den gepressten Knoblauch und das Tomatenmark hinzu geben, kurz anschwitzen lassen und mit dem Zitronensaft und dem Wein ablöschen. Mit den klein geschnittenen getrockneten Tomaten und der gewürfelten Paprika ca. 20 Minuten auf kleiner bis mittlerer Stufe bei geschlossenem Deckel schmoren lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Petersilie und die kleingeschnittenen Oliven hinzugeben. Bei Bedarf noch etwas Wasser nachgießen.

 

 

 

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Hähnchenkeulen mit Rosmarinkartoffeln

6 Hähnchenschenkel
6 mittelgroße Kartoffeln
3 Zwiebeln
3 Paprikaschoten (gelb, rot, grün)
Rosmarin
Salz und Pfeffer
evtl. Knoblauch
Öl

Zubereitung:
Die Hähnchenkeulen in Ober und Unterkeule trennen, einölen Pfeffern und Salzen auf das eingeölte Backblech legen, mit Rosmarin bestreuen und im Umluftherd angaren. Wenn das Geflügel schon etwas gar ist, die anderen Zutaten mit aufs Blech geben, die Kartoffeln in Hälften, Paprika vierteln, Zwiebeln Achteln, auch etwas mit Olivenöl einpinseln und mit o.g. Gewürzen bestreuen.

 

Zwischenzeitlich noch mal danach schauen und bei Bedarf mit der auf dem Blech angesammelten Flüssigkeit trockene Stellen beträufeln. Wenn alles die gewünschte Bräunungsfarbe hat und die Kartoffelhälften und das Fleisch gar sind, vom Blech aus servieren. Temperatur und Zeitangabe variiert durch die verschiedenen Öfen, ungefähr 45-60 Min. bei 200 Grad.


Eine Sammlung verschiedener Rezepte habe ich in einer PDF-Datei zusammengetragen.

 

Wen die Sammlung interessiert kann sich ja über das Kontaktformular bei mir melden. Ich maile Ihm dann die Datei gerne zu.

 

Und auf saarländisch: "Des kammer so grihn. Koschde dud des selbschdverständlich nix. Ich mach des fer umme!"
 

 

 

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Fischzubereitung

Aus irgendeinem Grund bin ich in letzter Zeit bei Fisch auf den Geschmack gekommen. Früher mochte ich Fisch weder riechen und schon gar nicht essen. Möglicherweise lag es einfach auch daran, dass ich nicht wusste wie man Fisch zubereitet.

Ich habe mich nun im Internet und in verschiedenen Kochbüchern umgeschaut und ein paar einfache Zubereitungsarten zusammen getragen. Diese "Rezepte" sind bewusst etwas einfacher gehalten und auch sehr variabel. Dies lässt Raum zum experimentieren.



Zubereitungsarten
Braten auf der Haut
Dies ist wie mir scheint die einfachste und "sicherste" Art , einen leckeren Fisch zubereiten.

Hierzu kann man jedes Fischfilet oder eine Scheibe davon (z.B. vom Lachs) verwenden,
wobei die Haut noch dran sein sollte. Diese Zubereitung ist ideal für Wolfsbarsch (Loup, Bar).

Fischfilet mit einem trockenen Tuch oder Küchenkrepp trocken tupfen (ganz wichtig), von der Innenseite leicht salzen, in einem Teller etwas Mehl verteilen. Fisch von beiden Seiten darin wenden, Fett, z.B. öl, in einer Pfanne erhitzen und auf mittlere Hitze zurückschalten,
Fischfilets zunächst ca. 4-6 Minuten auf der Haut braten, dann noch einmal ca. 2-3 Minuten auf der Innenseite, danach sofort aus der Pfanne nehmen und servieren.


Pochieren
Dies ist wohl die "klassischste" Methode. Meines Erachtens aber nicht die einfachste.

Dazu wird zunächst einmal ein Fischsud benötigt.
Zutaten für einen Fischsud:

ca. 200-400 g Gemüse: Möhren, Lauch, Sellerie
1 Zwiebel
Gewürze: Wacholderbeeren, Estragon, Petersilie, Pfefferkörner
300 ml Weißwein, alternativ 200 ml Essig
2 TL Salz, eine Prise Zucker
2 Liter Wasser mit dem Wein/Essig zum Kochen bringen, klein geschnittenes Gemüse und Gewürze dazugeben und
ca. 30 Minuten auf kleiner Flamme garen lassen. Das Gemüse und die Gewürze können anschließend je nach Geschmack mit dem Schaumlöffel aus dem Sud herausgenommen werden.

Zum Pochieren die Fischfilets oder den Fisch und den heißen Fischsud legen und darin bei kleiner Flamme "ziehen", d.h. garen lassen. Die Flüssigkeit darf auf keinen Fall kochen oder sprudeln. Der Fisch sollte Idealerweise ganz mit Flüssigkeit bedeckt sein. Notfalls muss der Fisch zwischendurch einmal gewendet werden, was bei den "weichen" Fischen nicht unproblematisch ist, da die Filets auseinander fallen können. Garzeit für Lachsfilets etwa 8 Minuten.

Wenn es ganz schnell gehen soll, kann man auch "notfalls" einfach Salzwasser mit etwas Wein oder Essig sowie Gemüsebrühe aus dem Glas anstatt Fischsud nehmen.


In Folie im Backofen
Die Zubereitung in Folie eignet sich gut für einen ganzen Fisch oder ein großes Fischfilet, z.B. eine filierte Lachshälfte, weniger für kleine Fischfilets. Dazu verwendet man ein hinreichend großes Stück Alufolie (etwa 4-mal so groß wie der Fisch), breitet es auf einem Backblech aus und legt den abgetrockneten Fisch, mit der Haut nach unten, mittig darauf. Das Fischfilet wird oben mit leicht gesalzen und reichlich mit Kräutern bedeckt: z.B. Dill, Basilikum (u..a. bei Lachs) oder Fenchel. Bei einem ganzen Fisch werden die Kräuter in das "Innere" gelegt (der Fisch ist ja von unten "aufgeschlitzt"). Anschließend die Folie von allen Seiten über den Fisch klappen und "verschließen", indem die beiden Seitenenden miteinander verrollt werden. Die Folie sollte oben noch Luft haben, also nicht ganz eng anliegen lassen. Das Backblech mit dem "Fischpaket" in den vorheizten Backofen schieben und bei ca. 180 Grad etwa 20 Minuten (bei einem großen Lachsfilet) garen lassen, anschließend Ofen ausschalten, aber den Fisch noch ca. 10 Minuten darin ziehen lassen. Zum Servieren ist es am einfachsten, die Folie um den Fisch herum abzuschneiden, dann mit einem oder zwei Hebern den Fisch auf der restlichen Folie auf eine Platte legen.



In Sahne im Backofen
Bei dieser Zubereitung wird der Fisch in einer Sahnesoße gegart. Wie beim Pochieren lässt sich praktisch jeder Fisch auf diese Weise zubereiten. Zweckmäßigerweise nimmt man hier auch Filets ohne Haut.

Ca. 500 g verschiedene Gemüse (z.B. Lauch, Möhren Sellerie, Zucchini) putzen und in ganz dünne, schmale Streifen schneiden (Julienne-Methode).
Eine ofenfeste Auflaufform mit etwas Margarine einfetten,
Fischfilets trocken tupfen, leicht salzen und in die Auflaufform legen, Gemüse in die Zwischenräume verteilen.
Ca. 300 ml süße Sahne mit etwas Gemüsebrühe oder Salz verquirlen und darüber gießen. Fisch und Gemüse sollten weitgehend bedeckt sein.
Ca. 12 Minuten in der Mikrowelle bei ca. 500 Watt garen, alternativ 20 Minuten im Vorgeheizten Backofen bei 200 Grad.



Unter der Kartoffelkruste im Backofen
Diese Zubereitung ist ideal für großen Besuch, weil sich das meiste gut vorbereiten lässt. Lediglich unmittelbar vor dem Servieren muss das Backblech (mit dem Fisch) einige Minuten unter den Backgrill. Allerdings eignet sich das Backen unter der Kartoffelkruste am besten für etwas dickere feste Fischfilets z.B. für Wels, gelingt aber auch mit Lachs oder Kabeljau.

Zunächst wird das Kartoffelpüree zubereitet, hier zusammen mit etwas Lauch:

Pro Person eine zwei große oder vier kleinere Kartoffeln schälen und halbieren, eine Stange Lauch (pro 4-5 Personen) putzen und klein schneiden. Kartoffeln zusammen mit dem Lauch und etwas Salz (ca. 20 Minuten) gut garen lassen, Wasser abgießen, 100 ml Sahne und 50g Butter (pro 4-5 Personen) dazugeben, zunächst zerstampfen, dann zu einem Brei verarbeiten (notfalls etwas Fertigkartoffelpüree dazugeben, wenn der Brei nicht fest genug ist).
Die Fischfilets (ohne Haut) mit Küchencrepe trocken tupfen, leicht salzen und kurz in Mehl wenden.
Etwas Fett (öl oder Margarine) in einer Pfanne erhitzen, die Fischfilets von beiden Seiten ca. 1 Minute kräftig anbraten; Pfanne vom Herd nehmen.
Das Püree auf die Fischfilets verteilen und ein wenig glatt streichen.
ca. 30g Butter schmelzen (z.B. in der Mikrowelle).
Pfanne auf der obersten Einschubleiste im Backofen je nach Dicke der Filets 5 bis 10 Minuten grillen, dabei nach ca. 2 Minuten (wenn sich auf dem Kartoffelpüree eine leichte Kruste gebildet hat) die geschmolzene Butter mit dem Pinsel auf das Püree verteilen.
Passen nicht alle Fischfilets in eine Pfanne, so kann man auch den Fisch umeinander anbraten und anschließend auf ein eingefettetes Blech legen, das dann später zum Grillen in den Backofen geschoben wird. Der Fisch muss nicht unbedingt unmittelbar vor dem Grillen angebraten werden. Insofern lässt sich alles bis auf den Grillvorgang gut vorbereiten.

 

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